Kalkablagerung - alle Infos

 

Was ist Kalk?

Die Beantwortung dieser Frage verschlägt uns in das Reich der Chemie. Kalk (fachsprachlich „Calciumcarbonat“) ist eine chemische Verbindung der 3 Elemente Calcium, Kohlenstoff und Sauerstoff mit der chemischen Formel CaCO3. Kalk ist ein Calciumsalz der Kohlensäure und gehört darum zur Stoffgruppe der Carbonate.

 

Wie entsteht Kalk?

Kalk liegt in der Natur meistens als durch biogene Prozesse entstandener Kalkstein vor. In den oberen Bodenschichten enthaltener Kalkstein stammt oft von toten Lebewesen. Beispielsweise findet man so Kalkstein in einstigen Meeresböden, die durch tektonische Tätigkeiten angehoben worden sind (z.B. das Rheinische Schiefergebirge).

 

Wie entstehen Kalkablagerungen in Haushaltsgeräten?

Verdampftes Wasser steigt in die Atmosphäre. Dort kühlt das Wasser langsam ab, reagiert dabei mit dem CO2 in der Luft und reichert so Kohlensäure an. Irgendwann kondensiert das Wasser und fällt als Regen, Hagel oder Schnee nieder. Sickert das Regenwasser nun durch den Kalkstein, löst die enthaltene Kohlensäure Kalk aus dem Gestein.

Dieses harte Wasser gelangt als Leitungswasser in Ihren Haushalt. Kalkablagerungen entstehen dann an den Geräten, die mit Hitze arbeiten: Spülmaschine und co. Wird das kalkhaltige Wasser erhitzt oder lässt man es verdunsten, lagert sich vorher der im Wasser enthaltene Kalk ab. Hier beginnen verschiedenste Kalkprobleme, die Sie mit unseren Wasserenthärtern in Griff bekommen. 

 

Welche Kalkprobleme gibt es?

 

Hartes Wasser bildet Kalkablagerungen. Diese Ablagerungen setzen Rohren und Duschdüsen sowie Ventilen in Wasch- und Geschirrspülmaschinen, Durchlauferhitzern, Wasserkochern und Kaffeemaschinen zu.
 
Die Folgen sind hohe Reparaturkosten und ein unnötiger Energieverbrauch. Hartes Wasser erfordert mehr Waschmittel, schwächt Textilstrukturen und lässt Wäsche verschleißen.
 
Kalkablagerungen sind nicht nur unwirtschaftlich sondern belasten auch die Umwelt.

 
Periodic Table

Kesselstein

Je härter das Wasser, desto eher entsteht Kesselstein. Kesselstein ist nichts weiter als Calcium- und Magnesiumcarbonat. Es handelt sich um eine feste Kalkablagerung bzw. Kalk an den Wänden z.B. von Töpfen, Wasserkochern oder Heizkesseln, welche über längere Zeit mit Wasser gefüllt gebraucht wurden.

Kalkflecken

Zu hartes Wasser in Verbindung mit Seife verursacht Verschmutzungen in der Badewanne, auf Armaturen und Fliesen. Besonders auf Fliesen kommt man mit Hausmitteln nur schlecht gegen Kalkflecken an. Kalkflecken zu entfernen ist dennoch möglich, erfordert meist aber besonders saure Reinigungsmittel und viele Extrastunden leidiger Hausarbeit.

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Kalkseife

Kalkseife bildet sich, wenn man Seife in kalkhaltigem Wasser verwendet. Der größte Nachteil von Kalkseifen ist, dass sie die Waschwirkung von Waschmitteln schwächen. Die aktive Seifenmenge verringert sich nämlich und die Kalkseifen setzen sich auf Oberflächen ab. So entstehen graue Ablagerungen.

Kalkhaltiges Wasser und Haare

Auch unser Körper bleibt von Kalkablagerungen nicht verschont. Die erhöhten Calcium- und Magnesiummengen im Wasser bleiben an Haaren haften und trocknen diese aus. Das Ergebnis ist sprödes, glanzloses und raues Haar und bei gefärbten Haaren hält die Farbe kürzer. Darüber hinaus benötigt man größere Mengen an Haarpflegemitteln.

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Calculator

Kalk, Zeit und Geld

Kalk erhöht:

 

Welche Kalkarten existieren?

 

Je mehr Sie über Kalk wissen, desto besser können Sie Ihre Kalkprobleme bekämpfen. Wir begeben uns wieder in die Chemie. Kalk ist nämlich nicht gleich Kalk. So unterscheidet man vor allem zwischen 3 Kalkarten:

  1. Calciumcarbonat: kohlensaurer Kalk

  2. Calciumoxid: ungelöschter Kalk

  3. Calciumhydroxid: gelöschter Kalk

 

Der Technische Kalkkreislauf spiegelt die Umwandlung von Kalkstein in 3 Schritten wider.

 
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Kalk brennen

Calciumcarbonat, kohlensaurer Kalk, ist der wichtigste Bestandteil von Kalkstein. Wird das Carbonat stark erhitzt, z.B. im Wasser der Spülmaschine, dann entweicht CO2 (Kohlenstoffdioxid). Wir erhalten Calciumoxid, genannt ungelöschter Kalk oder Branntkalk.

Kalk löschen

Kommt der Branntkalk nun mit Wasser in Kontakt, so formt sich Calciumhydroxid oder mit anderen Worten „gelöschter Kalk“. Dieser gelöschte Kalk ist als ätzender Stoff für den Menschen gefährlich und kann z.B. bei Augenkontakt zur Erblindung führen.

Kalk abbinden

Der Kreislauf schließt sich, wenn der gelöschte Kalk mit dem CO2 in der Luft erneut zu Calciumcarbonat abbindet. Dies kann mehrere Jahre dauern. Der abgebundene Kalk im Boden verbindet sich mit dem Regenwasser und gelangt so in unsere Haushalte.

Kalkablagerung FAQ

 

Wie verhindere ich Kalkablagerungen?

Die effektivste Methode, um Kalkablagerungen zu verhindern, ist eine Wasserenthärtungsanlage. Alle Hausmittel gegen Kalk helfen nämlich nur bei dessen Beseitigung. Langfristig jedoch können Kalkablagerungen allein mit Hausmitteln nicht verhindert werden. Unsere Enthärtungsanlage entkalkt Wasser und packt so Kalkprobleme an der Wurzel.

Was hilft gegen Kalk?

Saure Substanzen wie Essig oder Zitronensaft helfen gegen Kalkflecken an manchen Oberflächen. Für fast jede Hausinstallation gibt es jedoch oft eigene Reinigungstricks. Sie können dabei viel falsch machen und verkalkte Oberflächen sogar beschädigen. Wir empfehlen, nicht am falschen Ende zu sparen. Besser ist, einen Wasserenthärter zu erwerben.

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